Betrug beim Live Pokern

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Betrug beim Pokern ist das wovor die meisten Spieler die meiste Angst haben, sowohl Online als auch Live. In diesem Eintrag gehe ich auf die verschiedenen Betrugsmöglichkeiten beim Live Poker ein. „Spiele niemals mit einem Unbekannten um Geld“. Jeder kennt diese Warnung, und gerade beim Live-Poker sollte man vorsichtig sein. Die meisten Casinos sind heutzutage zwar sehr gut geschützt und überwacht, kleinere Turniere oder Cashgames von privaten Anbietern können aber weniger seriös sein.

Ein guter Falschspieler braucht ein paar Fähigkeiten, um mit seinem Betrug durchzukommen und erfolgreich zu sein. Flinke und geschickte Finger sind hierbei bei den meisten Techniken am wichtigsten. Unauffälligkeit und Ablenkung folgen direkt danach. Der beste Betrug ist immer der, den man gar nicht mit bekommt.

Der erste Trick, der einem einen großen Vorteil verschaffen kann, ist das Spähen. Der Dealer arbeitet mit einem oder mehreren Gegnern am Tisch zusammen und kann hierbei unauffällig die oberste oder unterste Karte spähen. Dies passiert oft im Zusammenhang mit einem Ablenkungsmanöver, zum Beispiel ordnet der Dealer mit der anderen Hand die Einsätze der Spieler oder bewegt einen anderen Gegenstand auf dem Tisch, wie zum Beispiel ein Glas. Dieses Spähen kann natürlich auch schon beim Mischen passieren und beim Flop sowie dem Turn angewendet werden. Es gibt auch Hilfsmittel, die das Spähen erleichtern, wie reflektierende Uhren oder spezielle Ringe (Ringshiner). Zum Schutz vor Spähen, sollte man immer auf beide Hände des Dealers achten, sowie auf verräterisches Wenden des Decks. Zusätzlich sollte man darauf bestehen, dass das Deck den Großteil der Zeit auf dem Tisch liegt und sich nicht in der Hand des Dealers befindet, wenn man einen konkreten Verdacht hegt.

Das Spähen alleine bringt aber noch nicht den entscheidenden Vorteil. Oft wird es nämlich in Kombination mit einer Falschausteiltechnik verwendet. Hierbei gibt der Dealer zum Beispiel aus der Mitte des Decks anstelle von oben, oder man bekommt die unterste Karte. Es gibt auch sogenanntes „Vorschneiden“ von bestimmten Karten (z.B. der zweiten). Oft passiert dies in Zusammenhang mit markierten Karten (zum Beispiel durch eine Heftzwecke). Auch hier sollte man mit größter Aufmerksamkeit am Tisch sitzen.

Das Mischen auf Position ist ein weiterer Trick. Der Dealer nimmt so beispielsweise das Board der letzten Hand in einer bestimmten Reihenfolge aus, in der es in der nächsten Hand verteilt wird, oder er hebt falsch ab, oder, oder, oder… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit eine Karte zurückzuhalten, das sogenannte Stehlen einer Karte. Dies war nur ein kurzer Einblick in die Welt des Falschspielens, mittlerweile gibt es unzählige Variationen und Methoden, die einem einen illegalen Vorteil verschaffen. Seien Sie also auf der Hut!

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